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Für den 5. und 6. Mai hatte Julius Hinz, der ehemalige Vorsitzende und
Mitbegründer der Lloyd-Freunde Nord IG die Lloyd Fahrer Gemeinde zum 45.
Geburtstag seindes LP 400 nach Prisdorf bei Pinneberg eingeladen. Klar, daß die
Resonanz groß war; und es wurden viele Fahrzeuge erwartet.
Als wir (Inge und Walter Dzubiel und ich) in Prisdorf ankamen, war das Erste ein
THW LKW, der mit einem Schild "Lloyd Treffen" am Führerhaus den Weg
wies. Danach war es dank der guten Ausschilderung ein Kinderspiel, die THW-Halle
in Prisdorf zu finden.
Dort angekommen wurden wir von Julius herzlich begrüsst und durften unsere
Fahrzeuge (eine Arabella und einen LP600) in die Halle fahren. Das örtliche THW
hatte ihre Fahrzeuge auf den Außenplatz gefahren und bereitete die Vorführung
der Fahrzeuge und Einsatzzwecke vor.


Das Geburtstagskind
Nach und nach kamen immer mehr Lloyds. Besonders fielen der Frua von Dietrich
Lemmermann, der mit 3 Fahrzeugen angereist war, der LT 600 von Rudi Mertl
aus Wien, und der LP 300 von Christian Junghahn auf. Die weiteste Anreise hatten
Rudi Mertl, Christian Junghahn und Frede Boll unser immer wieder präsenter
Lloyd Freund aus Dänemark. Weiterhin waren LT 600 in kurz- und Langversion,
sowie als Wohnmobil Ausbau vertreten.
Alles in allem waren es ca. 30 Fahrzeuge vom LP 300 bis zur Arabella, die sich
ein Stelldichein gaben. Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen welche Liebe
in die Erhaltung der Fahrzeuge gesteckt wird.

Der Frua von Dietrich Lemmermann

Eintreffen den LP 300 von Christian Junghahn

Die Halle füllt sich langsam

Rudi Mertl und sein LT 600
Als gegen 11.30 fast alle Fahrzeuge eingetroffen waren, wurde die versammelte
Gemeinde von Julius zu dieser Feier begrüßt. Die Mitarbeiter des THW hatten
für die schmackhafte Erbsensuppe gesorgt, für die die "Gulaschkanone"
so berühmt ist. Alle neu eintreffenden Lloyd-Freunde bekamen von Ute Schröder
sofort ein Namensschild, was auf Grund den darauf geschriebenen Namens die
Gespräche oft vereinfachte.
Die Veranstaltung war als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Tag der offenen
Tür des THW geplant, und viele Gäste erschienen und bewunderten sowohl die
Fahrzeuge, als auch die Fahrzeuge und Geräte des THW.

Dank an den THW
Am frühen Nachmittag gab es dann einige Erläuterungen zum Einsatz und Gerät
des THW, die sehr informativ und anschaulich waren.

Julius und das Geburtstagskind
Dann kam die Überraschung. Julius übernahm die Regie und richtete einige
Dankesworte an den Leiter des örtlichen THW. Danach wurde einer der
überragensten Rennfahrer der Lloyd Geschichte, Herr Norbert Neumann begrüßt,
der mit vielen Exponaten aus seiner aktiven Zeit eine Schauwand und Vitrine
gestaltet hatte, die vielen Besuchern "Aahs und Oohs" entlockten.

Norbert Neumann und Frau
Stellvertretend für die gesamte Lloyd-Freunde IG bedankte sich unser 1.
Vorsitzender Reinhard Bodenburg für die Einladung und übergab ein Geschenk als
Andenken an diesen besonderen Tag.

Doch nun zur Überraschung. Julius wollte seinen LP 400 taufen. Bis jetzt
hatte er im Gegensatz zu vielen anderen Fahrzeugen noch keinen Namen und dies
sollte jetzt geändert werden. Julius hatte sich nach Lesen des Buches "Die
Möve Jonathan" für den Namen Jonathan entschieden, weil er die
Gelassenheit und Zurückhaltung des Fahrzeuges am besten wiedergibt.
Also wurde die Taufe unter dem Applaus der Besucher und Lloyd-Freunde von seinem
jüngsten Enkel vollzogen.
Nun ging es an das weitere Begutachten der Fahrzeuge und gemeinames
zwangloses Kaffetrinken. Der Nachmittag klang langsam mit Würstchen und
Kartoffelsalat und manchem guten Glas Bier aus.

Gegen 19.00 fuhren wir mit Wohnmobil oder THW Shuttle Bus zum Hotel Krupunder
Park, wo entweder Zimmer gebucht, oder Plätze für die Wohnmobile, bzw. Walters
"Brüderchen" bereit gestellt waren.
Am Abend saßen wir dann noch fast bis Mitternacht bei viel Lachen und
Geschichten erzählen zusammen, wobei Julius mit seinem Humor dafür sorgte,
daß keine Langeweile aufkam.
Nach einer etwas kurzen Nacht ging es an das köstliche Frühstücksbuffet im
Hotel. Während wir teilweise noch etwas verschlafen wirkten, war Julius schon
wieder stundenlang aktiv gewesen um den weiteren Verlauf vorzubereiten.
Also mit dem Shuttle Bus oder Wohnmobil wider zurück zur THW Halle und die
Fahrzeuge für den Abschlußkorso vorbereitet.

Gentlemen - start your engines

Fertig für die Parade
Danach ging es im Konvoi nach Pinneberg, wo wir unsere Fahrzeuge für ein
Gruppenbild vor dem Gebäude der Zeitung aufstellten. Dabei hatten wieder einmal
die fleißigen Helfer des THW und die örtliche Polize die Straße teilweise
gesperrt, sodaß alle Fahrzeuge Platz fanden.

Eine Hälfte der Fahrzeuge...

.. und hier die andere Hälfte
Danach kam dann der traurige Moment des Abschiedes. Julius hatte für jeden
Teilnehmer als Geschenk eine Blumenvase mit Saugnapf für die Scheibe besorgt,
die auf jeden Fall zum Standardinventar meines Alex werden wird.
Nach einigen Photos des Reporters der Pinneberger Zeitung wurde dieses
schöne Wochenende beenden und jeder fuhr wieder nach Hause.
Dies war eine durch und durch gelungene Veranstaltung und ich möchte mich
noch einmal bei Julius Robert Hinz, seiner Familie und den vielen ehrenamtlichen
Helfern des THW Bedanken, die viel Zeit für die Planung und Durchführung (und
nicht zu vergessen die Erbsensuppe) investiert hatten.
Danke
Alfred Lütjens
(p.s. sollten Namen oder Fahrzeuge irrtümlich falsch
angegeben sein, bitte Info an mich - wird sofort geändert)
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